Zweck: Dieser Artikel bietet detaillierte Analysen zu Versandausnahmen, um Ursachen zu identifizieren und die operative Effizienz durch gezielte, datengestĂĽtzte Erkenntnisse zu verbessern.
Versandausnahmen erklärt
Das Ausnahmen-Dashboard liefert wertvolle Einblicke in Versandprobleme, die die Lieferperformance beeinflussen können. Es hilft, Pakete zu verfolgen und zu analysieren, bei denen es zu Verzögerungen, Fehlern, Beschädigungen oder Verlusten kommt, sodass Unternehmen Muster erkennen und ihre Logistikprozesse verbessern können.
Dieser Artikel erklärt die verschiedenen Key Performance Indicators (KPIs) zu Ausnahmen.
Durch das Verständnis dieser KPIs können Unternehmen proaktiv Maßnahmen ergreifen, Versandstörungen reduzieren, die Carrier-Performance verbessern und die Kundenzufriedenheit erhöhen.

Trends
| Pfeile |
↗ Zeigt einen Aufwärtstrend im Vergleich zum vorherigen Zeitraum* an; je nach KPI kann das positiv oder negativ sein. Zum Beispiel: Positiv: Weniger verlorene oder beschädigte Pakete – bessere Versandzuverlässigkeit. Negativ: Mehr Ausnahmen oder Fehler – Hinweis auf potenzielle Versandprobleme. |
↙ Zeigt einen Abwärtstrend im Vergleich zum vorherigen Zeitraum* an; je nach KPI kann das positiv oder negativ sein. Zum Beispiel: Positiv: Weniger Ausnahmeereignisse oder Fehler – reibungslosere Versandabläufe. Negativ: Weniger zugestellte Pakete – kann auf eine geringere Versandeffizienz hindeuten. |
| Farben |
● Steht für eine Verbesserung der Versand-Performance. Zum Beispiel: Weniger beschädigte oder verlorene Pakete – bessere Handhabung und höhere Versandgenauigkeit. Eine niedrigere Ausnahmerate – weniger Unterbrechungen im Versandprozess.  |
● Weist auf eine Verschlechterung der Versand-Performance hin. Das kann bedeuten: Mehr verlorene oder beschädigte Pakete – mögliches Hinweiszeichen für Probleme bei Verpackung oder Carrier. Ein Anstieg von Ausnahmen deutet auf betriebliche Ineffizienzen oder Carrier-Verzögerungen hin. |
*Was bedeutet „vorheriger Zeitraum“?
Standardmäßig bezieht sich der vorherige Zeitraum auf den Zeitrahmen, der unmittelbar vor dem aktuell ausgewählten Datumsbereich liegt. Er hat die gleiche Länge wie der ausgewählte Zeitraum.
Wenn du einen einzelnen Monat auswählst, ist der vorherige Zeitraum der Monat davor (z. B. Februar 2025 → Januar 2025). Wenn du einen Bereich aus mehreren Monaten auswählst, entspricht der vorherige Zeitraum dem direkt davorliegenden Zeitraum gleicher Länge (z. B. Oktober–Dezember → Juli–September).
Wenn du den Vergleichsfilter verwendest, basieren die Trendmetriken auf dem von dir gewählten benutzerdefinierten Zeitraum und nicht auf dem standardmäßigen „vorherigen Zeitraum“. Das bedeutet, die Trends spiegeln deinen gewählten Vergleichszeitraum wider – nicht den automatisch berechneten Zeitraum vor deinem ausgewählten Datumsbereich.
Filter
Die Analytics-Funktion umfasst mehrere Filteroptionen, mit denen du Daten verfeinern und bestimmte Aspekte deiner Versandaktivitäten analysieren kannst. Eine effektive Nutzung der Filter hilft dabei, Trends zu identifizieren, die Performance zu bewerten und datenbasierte Entscheidungen zu treffen.
Verfügbare Filter und ihre Anwendungsfälle
Du kannst die Dashboard-Ansicht mit den folgenden Filtern anpassen:
- Zeitraum hinzufügen (nur Versandübersicht) – Mit diesem Filter vergleichst du deinen ausgewählten Zeitraum mit einem zweiten, benutzerdefinierten Datumsbereich. Alle Diagramme und Trendmetriken werden entsprechend aktualisiert, sodass der Vergleich sichtbar wird und eine tiefere Analyse zwischen zwei Zeiträumen möglich ist.
- Marke – Filtere Pakete nach einer bestimmten Marke, wenn mehrere Marken unter einem Konto verwaltet werden.
- Versanddienstleister – Zeige Pakete eines bestimmten Carriers an, um Leistung und Zuverlässigkeit zu bewerten.
- Zielland – Fokussiere auf Pakete, die in ein bestimmtes Land zugestellt werden, um die regionale Versandeffizienz zu beurteilen.
- Integration – Grenze nach Vertriebskanälen ein, z. B. bestimmten E-Commerce-Plattformen oder Order-Management-Systemen.
- Herkunftsland – Analysiere Pakete anhand ihres Herkunftslandes, um Outbound-Versandtrends zu bewerten.
- Produktname – Filtere Daten nach bestimmten Produkten, um deren Versandperformance und Retourenquoten zu verfolgen.
- Produkt-SKU – Verwende SKU-basiertes Filtern, um Pakettrends einzelner Produktvarianten zu beobachten.
KPIs und ihre Beschreibung
Ausnahmeereignisse
Was es zeigt:
Dieser KPI erfasst die Anzahl der Pakete mit
mindestens einer Ausnahme – für Pakete, die innerhalb des gewählten Zeitraums
angemeldet wurden.
Dieser KPI misst:
- Die Gesamtzahl der Pakete, bei denen mindestens eine Ausnahme aufgetreten ist.
- Hilft, potenzielle Störungen im Versandprozess zu erkennen.
Weniger Ausnahmen bedeuten eine bessere Versandperformance, reibungslosere Abläufe und sorgfältigere Handhabung.
Mehr Ausnahmen können auf Probleme hinweisen, die Aufmerksamkeit erfordern, da häufige Störungen Effizienz und Kundenzufriedenheit beeinträchtigen können.
Die Überwachung dieser Kennzahl hilft, zuverlässige und effiziente Versandabläufe aufrechtzuerhalten.
AusnahmerateÂ
Was es zeigt:
Dieser KPI misst den Prozentsatz der Pakete,
bei denen eine Ausnahme aufgetreten ist. Berechnung:
(Pakete mit mindestens einer Ausnahme Ă· Gesamtzahl Pakete) Ă— 100Â %
Â
Eine niedrigere Ausnahmerate steht für höhere Versandzuverlässigkeit, bessere Qualitätskontrolle und weniger Störungen, während eine höhere Rate häufigere Probleme pro Paket hervorhebt.
Ein aufwärtsgerichteter Trend kann auf potenzielle Probleme hinweisen, die näher untersucht werden sollten, um effiziente Versandabläufe und Kundenzufriedenheit zu sichern.
Das Tracking dieses KPIs hilft, Trends und Verbesserungsbereiche im Versandprozess zu identifizieren.
Beschädigt
Was es zeigt:
Dieser KPI erfasst die Anzahl der Pakete mit
einem „beschädigt“-Scan – für Labels, die innerhalb des gewählten Zeitraums
erstellt wurden.
Er hilft, die Wirksamkeit von Verpackung und Handhabung zu bewerten und zeigt Verbesserungsbedarf auf.
Weniger beschädigte Pakete deuten auf bessere Verpackung, Handhabung oder Zustellmethoden hin.
Ein Anstieg weist auf potenzielle Probleme hin, die adressiert werden sollten, um weitere Schäden zu vermeiden.
Nutzen: Die Ăśberwachung dieses KPIs ist fĂĽr Logistikteams essenziell, um VersandÂsicherheit und -zuverlässigkeit zu erhöhen. Durch das Erkennen von Schwachstellen in Verpackung oder Handhabung lassen sich Schäden reduzieren, RĂĽcksende- und Ersatzkosten senken und die Kundenzufriedenheit steigern.
Verlorene Pakete
Was es zeigt:
Dieser KPI misst die Anzahl der Pakete mit
einem fehlenden Scan – für Labels, die innerhalb des gewählten Zeitraums
erstellt wurden.
Er dient als direkter Indikator für die Wirksamkeit und Zuverlässigkeit der Tracking- und Versandprozesse. Die Überwachung ist entscheidend für:
- Bewertung der Zuverlässigkeit von Zustell- und Trackingsystemen.
- Identifizierung konkreter Punkte im Versandprozess, die fehleranfällig sein können.
- Gezielte Verbesserungen, um zukünftige Paketverluste zu verhindern – für höhere Kundenzufriedenheit und operative Effizienz.
Weniger verlorene Pakete deuten auf höhere Trackinggenauigkeit, bessere Lieferzuverlässigkeit und verbesserte Prozesse hin.
Mehr verlorene Pakete können auf Probleme beim Scannen oder in Versandprozessen hindeuten, die umgehend adressiert werden sollten, um Verluste zu reduzieren und die Servicequalität zu erhalten.
Regelmäßiges Monitoring dieses KPIs hilft, einen sicheren und effizienten Versandprozess sicherzustellen.
Pakete pro Land (Tabelle)
Was es zeigt: Diese Tabelle ist zentral, um die Versandperformance über verschiedene Länder bzw. Routen hinweg zu überwachen und liefert wichtige Einblicke, wo Ausnahmen besonders häufig auftreten.
Sie zeigt eine detaillierte Ansicht der Anzahl der Pakete – insgesamt bzw. pro Land oder Versandroute. Enthalten sind:
- Spalte „Ausnahmen“: Gibt die Anzahl der Pakete an, bei denen eine Ausnahme aufgetreten ist, und hilft so, Häufigkeit und Schweregrad der Probleme einzuschätzen.
- Prozentangabe: Zeigt den Anteil der Ausnahmen an der Gesamtzahl der Pakete – für einen klaren Blick auf Problemregionen bzw. -routen.
Funktionen und Interaktivität:
- Vertikales Scrollen: Weitere Datenzeilen einsehen – hilfreich bei großen Datensätzen.
- Option „Zu Routen wechseln“: Ansicht von Ländern auf Versandrouten umstellen, um Versandwege und Ausnahme-Hotspots besser zu verstehen – unterstützt Planung und Analyse.

Ausnahmeereignisse je Carrier (Diagramm)
Was es zeigt: Dieses Diagramm hilft, die Handhabung von Versandausnahmen je Carrier zu verfolgen.
Es zeigt die Anzahl der Pakete mit mindestens einer Ausnahme – für Labels, die innerhalb des gewählten Zeitraums erstellt wurden – gruppiert nach Carrier oder Methode. Die Analyse unterstützt bessere Entscheidungen in Logistik und Carrier-Management.
- Prozentanzeige: Zeigt den Anteil jedes Carriers an allen Ausnahmeereignissen und macht sichtbar, welche Carrier besonders häufig mit Problemen verbunden sind.
Funktionen und Interaktivität:
- Vertikales Scrollen: Mehr Zeilen anzeigen – ideal für große Datensätze und bessere Zugänglichkeit.
- Option „Zu Carriern/Versandmethoden wechseln“: Zwischen Carriern und Methoden umschalten, um Versanddaten leichter zu sichten und zu analysieren – für tiefere Einblicke und klare Verbesserungsansätze.

Ausnahmeereignisse im Zeitverlauf (Diagramm)
Was es zeigt: Dieses Diagramm zeigt die Gesamtzahl der Pakete mit mindestens einer Ausnahme – für Labels, die innerhalb des gewählten Zeitraums erstellt wurden – gruppiert nach Datumsintervall. Durch die Trenderkennung können Logistikteams Muster identifizieren, Maßnahmen ableiten und Versandzuverlässigkeit sowie Kundenzufriedenheit steigern.
Wesentliche Merkmale:
- Tägliche Aufschlüsselung: Jeder Datenpunkt steht für die Gesamtzahl der Ausnahmen an einem bestimmten Tag – für detaillierte Tagesanalysen und die Identifikation ungewöhnlicher Spitzen oder Muster.
- Trendanalyse: Unterstützt das Erkennen von Trends und die Bewertung der Versandperformance. Phasen mit vermehrten Ausnahmen werden sichtbar, sodass Probleme leichter erkannt und Gegenmaßnahmen ergriffen werden können.

Verteilung der Ausnahmen und Verantwortlichkeit
Was es zeigt: Dieses Diagramm zeigt die Anzahl der Pakete mit mindestens einer Ausnahme – für Labels, die innerhalb des gewählten Zeitraums erstellt wurden – gruppiert nach Herkunft der Ausnahme.
Es kann zwischen „Eigenverantwortung“ und „Carrier-Verantwortung“ umgeschaltet werden, um zu sehen, ob die Probleme aus internen Prozessen oder vom Carrier stammen. So lassen sich Ursachen gezielt bestimmen und Verbesserungen steuern.
Funktionen:
- Kategorie-Umschaltung: Bewertung der Herkunft von Ausnahmen – unterstützt gezielte Korrekturmaßnahmen.
- Erweiterte Zugänglichkeit: Vertikales Scrollen für umfangreiche Daten sowie Download-Möglichkeit je Ausnahmeart als CSV. Diese Funktionen unterstützen eine umfassende Analyse sowie wirksames Monitoring von Trends und Problemfeldern.
Nutzen: Durch die Aufschlüsselung nach Kategorien lassen sich wiederkehrende Probleme leichter erkennen und Versandprozesse verbessern. Das unterstützt Logistikteams bei fundierten Entscheidungen, steigert die Effizienz und erhöht die Zuverlässigkeit über alle Versandkanäle hinweg.

Gesamtverteilung der Ausnahmeereignisse (Kreisdiagramm)
Was es zeigt:
Dieses Kreisdiagramm zeigt das Verhältnis von
Carrier-verantwortlichen zu
eigenverantwortlichen
Ausnahmepaketen – basierend auf Labels, die innerhalb des gewählten Zeitraums
erstellt wurden. Es hilft, Hauptursachen zu identifizieren und Prozesse gezielt
zu verbessern.
Ein RĂĽckgang interner Ausnahmen deutet auf erfolgreiche Verbesserungen und verfeinerte interne Prozesse hin.
Ein Anstieg der Ausnahmen weist auf eine Verschlechterung oder carrierbezogene Probleme hin, die adressiert werden sollten, um die Versandeffizienz zu steigern.
Nutzen: Das Diagramm zeigt klar, wo Verbesserungen notwendig sind – in der internen Handhabung oder im Carrier-Management. Durch die eindeutige Darstellung der Ursachen können Logistikteams ihre Maßnahmen auf Problemfelder fokussieren und Effizienz sowie Zuverlässigkeit erhöhen.